Vergleichsweise besser: Die besten Kopfhörer im Test

Tatsächlich muss man, um den besten Kopfhörer zu kaufen, nicht immer einen Haufen Geld ausgeben. Zumal das Klangempfinden oft ein subjektives ist. Es lohnt sich daher mehrere Ohrhörer zu testen, um herauszufinden, welcher am besten dem eigenen Ohr schmeichelt.

Natürlich spielt auch der Tragekomfort eine große Rolle. Denn was bringt mir der tollste Klang, wenn mein Kopf sich gleichzeitig anfühlt, als ob er in einem Schraubstock eingespannt wäre?

Schon alleine deswegen sollte man sich nicht scheuen, mehrere Kopfhörer auf einmal zu testen. Man kann sie ja alle wieder zurückbringen (oder schicken). Und, kann man sich zwischen den Kopfhörern gar nicht entscheiden, dann können ja auch mehrere Exemplare einziehen.

Um die Auswahl dennoch einzugrenzen und bei der Entscheidung zu helfen, machen wir uns bei Kopfhörers regelmäßig auf die Suche nach den besten Kopfhörern, um euch die Qual der Wahl zu erleichtern.

Dabei nehmen wir die Modelle ganz genau unter die Lupe, insbesondere in Sachen Sound, Tragekomfort und Preis-Leistungs-Verhältnis und präsentieren die Ergebnisse in unseren detaillierten Testberichten.

Inhalt

  1. Unser Testsieger
  2. Kabellose Kopfhörer im Test (Bluetooth & Funk)
    1. Bluetooth Kopfhörer Test
    2. Funkkopfhörer Test
  3. In-Ear Kopfhörer Test
  4. Over-Ear Kopfhörer Test
  5. Beats Kopfhörer Test
  6. Der Kopfhörer Guide

Unser Testsieger

Kopfhoerer Test - Beats by Dr. Dre Solo 3 WirelessDer beste Kopfhörer, der sowohl zuhause, als auch mobil und wohlmöglich auch im Weltall alle anderen schlägt ist der kabellose Bügelkopfhörer Beats by Dr. Dre Solo 3 Wireless.

Es ist nicht die Suche nach dem hochauflösendsten Kopfhörer, der wohl rund 8000€ kostet, nicht die Suche nach dem mobilsten, 10€ in jedem Supermarkt, sondern nach dem Kopfhörer, der den absolut besten Klang, höchste Mobilität und bequemsten Sitz vereint. Ein Kopfhörer, der ungefragt alle Dienste erledigt, die man ihm aufträgt, ob im Wohnzimmer oder auf hoher See. Ein Kopfhörer mit dem man sorgenfrei ist und keine Alternative mehr sucht. Den haben wir, du und ich im Beats by Dr. Der Solo 3 Wireless gefunden. Handshake.
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Kabellose Kopfhörer im Test (Bluetooth & Funk)

Natürlich darf bei uns auch die Kategorie der kabellosen Kopfhörer, also der Bluetooth und Funkkopfhörer im Test nicht fehlen.

Wie die Testergebnisse im Detail ausgefallen sind, erfahrt ihr, wenn ihr die einzelnen Kopfhörer anklickt.

Bluetooth Kopfhörer Test

Bei den hier getesteten Modellen handelt sich um On-Ear- und Over-Ear-Modelle.

Die kabellosen Kandidaten, die wir unserem Test unterzogen haben, liegen im Übrigen in den Ergebnissen relativ nah beieinander.

Sehr gut in unserem Bluetooth Kopfhörer Test hat unter anderem der Beats by Dr. Dre Solo 3 Wireless abgeschnitten. Ein schicker und durchaus hochwertiger Kopfhörer mit gutem Klang. Allerdings gibt es, wie sollte es anders sein, auch hier einen, beziehungsweise gleich mehrere Haken. Der Solo 3 ist recht teuer. Zudem benötigt man ein I Phone, um wirklich alle Features nutzen zu können. Trotzdem hat er in unserem Vergleich als bester On-Ear Bluetooth Kopfhörer abgeschnitten.

Der Beats by Dre Solo 3 Wireless konnte uns in der Kategorie Bluetooth und On-Ear insgesamt mehr überzeugen als der etwas günstigere Philips SHB8850NC/00, der sich auf Platz 2 befindet. Auf Platz drei findet ihr den Bose Quiet Comfort 35.

Platz 1: Beats by Dr Dre Solo 3 WirelessPlatz 2: Philips SHB8850NC/00Platz 3: Bose Quiet Comfort 35
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Wer auf der Suche nach einem In-Ear Bluetooth Kopfhörer ist, kommt ebenfalls an Beats nicht vorbei.

Unser Testsieger bei den In-Ear Bluetooth Kopfhörern ist der Powerbeats.

Bei den Over-Ear Bluetooth Kopfhörern hat sich der JBL E55BT sehr wacker geschlagen.

Wenn ihr mehr über die Bluetooth Kopfhörer und ihre Tests im einzelnen erfahren wollt, klickt einfach den Ohrhörer an, der euch interessiert. Hier könnt ihr auch die einzelnen Bluetooth Kopfhörer miteinander vergleichen.

Weitere Bluetooth Kopfhörer im Test

Wir hatten zudem noch andere Bluetooth Kopfhörer getestet. Zum Beispiel den Bose Quiet Comfort 35, der seinem Namen alle Ehre macht. Denn das Noise Cancelling ist wirklich überragend.

Wie testen wir die Bluetooth Kopfhörer?

Wir testen und vergleichen bei den einzelnen Kopfhörern mit Bluetooth Funktion Sound/Tragekomfort/ wie sie unterwegs abschneiden/und natürlich auch den Preis. Daraus ergibt sich dann in unserer Kopfhörer mit Bluetooth in der Test Reihe das Gesamtergebnis.

Funkkopfhörer Test – Totgesagte leben länger

Eigentlich dachte man ja, dass die Zeit der Funkkopfhörer schon lange vorüber sei. Doch mit Bluetooth erlebten auch die Dinos der kabellosen Kopfhörer eine Art Wiederauferstehung. Die Technik wurde eindeutig verbessert und dank dieses Umstands kann man sich sogar in einem anderen Raum aufhalten, ohne dass man nur noch Rauschen im Ohr hat.

Doch welcher hat sich in unserem Test der Funkkopfhörer als Sieger hervorgetan?

Der Funkkopfhörer Testsieger

sennheiser rs 180 testsiegerAls klarer Sieger im Test hat der Sennheiser Funkkopfhörer RS 180 die meisten Pluspunkte gesammelt. Er ist zwar der teuerste bei unserem Funk Kopfhörer Test, aber seinen Preis mit jedem Euro Wert. Das breite Spektrum seiner Klangfülle überzeugte uns sofort.

Auch die Akkulaufzeit des Funkkopfhörer Testsiegers beeindruckte uns. Bis zu 24 Stunden Hörgenuss am Stück sind möglich, erst dann muss der Sennheiser RS180 (beziehungsweise seine Akkus) wieder aufgeladen werden. Der Sennheiser Funkkopfhörer überzeugte uns auf der ganzen Linie im Test.

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Die besten Funkkopfhörer im Vergleich

Auf den Plätzen zwei und drei im Kampf der besten Funkkopfhörer folgen der Philips SHD8600 (Platz 2) und der Sony MDRDS6500 (Platz 3).

Platz 1: Sennheiser RS 180Platz 2: Philips SHD8600Platz 3: Sony MRDS6500
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Der Philips hat als Pluspunkt einen äußerst günstigen Preis, und muss sich auch klanglich nicht hinter dem Sennheiser verstecken.

Etwas schlechter hat der Sony abgeschnitten. Aber auch er ist ein akzeptabler Funkkopfhörer für den täglichen Bedarf.

Wireless Kopfhörer – ja was denn nun?

Häufig stolpert man, wenn man einen Test sucht, auch über den Begriff „Wireless“. Auch hiermit sind kabellose Kopfhörer gemeint, allerdings meist in der Bluetooth Variante, bei dem der Empfang über ein lokales Netzwerk gesteuert wird. Im Prinzip ist ein Funkkopfhörer ja auch wireless, weil kein Kabel zur Übertragung nötig ist. Insofern ist der Sennheiser auch im Wireless Test vorne, weil die Kommunikation der Netzknoten über Funk realisiert wird.

In Ear Kopfhörer im Test – die kleinen praktischen…

Eigentlich sind In-Ear Kopfhörer die besten Begleiter für unterwegs. Sie sind klein, leicht, kompakt und Außengeräusche werden (fast) komplett abgeschirmt.

Extrem wichtig ist bei In-Ear Kopfhörern der Sitz. Nur wenn sie richtig gut im Gehörgang verhaftet sind, gibt es den perfekten Sound und sie können ihr Potential voll ausspielen. Dabei sollen sie aber nicht unangenehm drücken oder noch schlimmer, gleich aus dem Ohr wieder herausfallen.

Dem haben die meisten Hersteller vorgebaut, und Silikonstöpsel in mindestens drei Größen liegen fast allen Modellen bei.

Natürlich hat man auch bei In-Ear Kopfhörern die Qual der Wahl zwischen den Bluetooth und den kabelgebundenen Modellen. Auch im Jahr 2017 haben wir einige der Kopfhörer Modelle getestet um herauszufinden welcher der beste ist.

Ein kleiner Spoiler vorneweg: In unserem In-Ear Kopfhörer Test hat ein kabelgebundenes Modell das Rennen gemacht.

Bester In-Ear Kopfhörer

sennheiser momentum in ear testbericht Auf Platz eins der getesteten In-Ear Kopfhörer liegt der Sennheiser Momentum.

Dieser wurde bereits mehrfach als „bester Kopfhörer seiner Klasse“ ausgezeichnet und dem können wir uns bei der Analyse unseres In-Ear Kopfhörer Tests nur anschließen. Der schicke und edle Kopfhörer hat auch unsere Herzen erobert. Doch nicht nur rein optisch besticht dieses In-Ear Modell. Es zeichnet sich durch hervorragenden Klang aus.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, lest einfach unseren Testbericht durch.
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In-Ear Kopfhörer Vergleich

Auf Platz zwei und drei in unserem In-Ear Kopfhörer Vergleich liegen der Beats Powerbeats und der Bang & Olufsen Beoplay H5, die wir zwar auch ganz gut finden, aber den Sennheiser Momentum im In-Ear Test nicht toppen können. Bei diesen beiden getesteten Modellen handelt es sich übrigens um Bluetooth Modelle.

Platz 1: Sennheiser MomentumPlatz 2: Beats PowerbeatsPlatz 3: Bang & Olufsen Beoplay H5
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Warum das so ist und warum sie im Vergleich schlechter abgeschnitten haben? Lest es in unserem Testbericht einfach nach.

Gute In-Ear Kopfhörer

…..müssen nicht teuer sein. Tatsächlich ist der Sennheiser Momentum schon für unter 100,00 €uro zu haben, während man für die anderen beiden schon etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Over-Ear Kopfhörer im Test

Früher waren die meisten Over-Ear Kopfhörer nicht für den Gebrauch außerhalb der Wohnung gedacht. Meist hatten sie eine offene Bauweise, wodurch die Umgebung mit der Lieblingsmusik ebenso beschallt worden wäre, wie das Ohr.

Doch die Zeiten haben sich zum Glück geändert. Heute gibt es sogar die Over-Ear Modelle für draußen. Das in geschlossener Bauweise und viele sogar mit aktivem Noise Cancelling.

Bester Over-Ear Kopfhörer?

Auf den vorderen Plätzen finden sich wieder einmal ein Modell der Beats Familie. Besonders die Menschen, die gerne Musik mit viel Bass hören, werden an den Beats sehr viel Freude haben.

Ganz vorne mit dabei ist außerdem der Bose QuietComfort 35. Neben seinem tollen Design (und natürlich hervorragenden Klang) bietet er zusätzlich noch herausragendes Noise Cancelling. Das kann man übrigens auch nutzen, wenn man keine Musik hören möchte, sondern vielleicht einfach nur daran interessiert ist die Außenwelt mal auszusperren (Stichwort: Großraumbüro). Weitere Einzelheiten findet ihr unserem ausführlichen Testbericht. Auf Platz drei findet ihr den Sennheiser HD650, ein Modell, das insbesondere mit seiner offenen Bauweise punktet.

Platz 1: Beats Solo 3 WirelessPlatz 2: Bose Quiet Comfort 35Platz 3: Sennheiser HD650
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Beats Kopfhörer im Test

Alles in allem haben sich die Beats Kopfhörer bei uns im Vergleich sehr gut geschlagen. Der Beats by Dr. Dre Wireless Solo 3 ging bei uns sogar als Testsieger bei den Bluetooth Kopfhörern hervor. Klar, die Beats sind nicht gerade preiswert und um alle Funktionen nutzen zu können, brauch man ein Apple Wiedergabegerät. Bei uns spielen die Beats Kopfhörer im Test ganz oben mit. Doch welcher ist jetzt der beste Beats Kopfhörer?
Ganz stark im Rennen sind neben dem Wireless Solo 3 auch der Wireless Solo 2 und der Powerbeats, hier die In-Ear Variante. Hört doch einfach, welcher in euren Ohren am besten klingt.

Platz 1: Beats Solo 3 WirelessPlatz 2: Beats Solo 2 WirelessPlatz 3: Beats Powerbeats 3 Wireless
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Der Kopfhörer Guide

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gerade die horrende Auswahl macht einen Vergleich nahezu unmöglich. Denn das, was Kopfhörern von vielen anderen Produkten unterscheidet, ist, dass die Qualität nicht anhand des Datenblatts ablesbar ist. Wie gut die Wiedergabe scheint, ist über das Empfinden zu klären. Mittlerweile gibt es auch Messgeräte, die das Hörempfinden simulieren können und Vergleiche anhand von graphischen Aufzeichnungen erlauben. Auch diese Vorgehensweise erlaubte es uns die besten Kopfhörer aufzustellen. Dennoch wird auf das Hörempfinden von fachsimpelnden Redakteuren, Testern und einfachen Nutzern zurückgegriffen, um die Resultate zusammenzustellen. Denn Graphen sind sehr analytisch und erlauben es das letztlich Klangempfinden nur wenig in Worte zu fassen.

Wer sich durch die Foren, Fachliteratur, Magazine und Blogs von Enthusiasten liest, wird oft von Glaubenssätzen erschlagen, melodiösen Adjektiven verführt oder soll 5000€ für Kopfhörer und Verstärker ausgeben. Meine Welt ist heute ist befreit von diesen Glaubenskriegen oder verherrlichenden/verblümten Aussagen. Es war eine Reise voll von deutscher Skepsis, grundlegenden Entscheidungen, und einem Anspruch, der selbst mit meinen Vorurteile gebrochen hat. Heute bin ich klüger. Habe eine neue Welt entdeckt.

Over-Ears?

Weisst du, was mir zunächst einfällt, wenn ich an ohrumschließende (Over-Ear/Around-Ear) Kopfhörer denke? Meine Frisur ist ruiniert. Da hilft der beste Kopfhörer Test nichts. Nicht nur der Bügel lässt meine Haare so zurück, dass ich selbst mit einem Propellerhut seriöser aussehen würde, auch die Ohrpolster drücken mir auf die Haare und mit dem ersten Blick in den Spiegel auch aufs Gemüt. Darum, und wirklich nur darum muss ich sagen: Wer keine wirklich kurzen Frisur hat oder seinen Stil ändern will, wird diesen Ärger auch verspüren. Da ist dann nichts mit Kopfhörer absetzen und raus. Da werden erst noch die Haare gewaschen, getrocknet, unter Umständen mit Produkten zugekleistert und anschließend ein neues Shirt aus dem Schrank geholt, weil man sich eingesaut hat.

Ist man mit seinen ohrumschließenden Kopfhörer auf freiem Fuß, läuft durch die Weltgeschichte, wird einem auffallen, dass sie dafür nicht bestimmt sind. Sie einfach zu groß, nicht einfach zu verstauen und bieten nicht den festen Sitz, den sie bräuchten. Immer hätte man Angst seine Lieblinge würden sich kopfüber von der Klippe stürzen. Ebenso sind die meisten Over-Ears offen. Offen heisst, dass die Rückseite der Muschel luftdurchlässig ist und den Ton auch nach außen abgibt. Das bietet zwar weitaus besseren Klang, lässt die älteren Mitmenschen jedoch verschreckt zurück, wenn man gerade E-Rotics Greatest Hits hört.

Wann eigenen sich Over-Ear Kopfhörer?

Over Ears sind für den heimischen Gebrauch gedacht. Dort am liebsten offen und qualitativ hochwertig. Es gibt momentan nur einen Kopfhörer, der sowohl mit hochauflösendem Material wie CDs, als auch mit komprimiertem Musikstreaming skaliert wie kein zweiter. Der Sennheiser HD650 vereint Qualität mit einer Spielfreude, die den alltäglichen Gebrauch zu einer alltäglichen Party werden lassen. Die Fachliteratur ist sich einig. Das ist nicht nur meine Meinung. Ich benutz den guten selbst zuhause. Immer wieder ein Erlebnis.

Dennoch. So gut, dass er die Wahl zum besten Kopfhörer für sich entscheiden könnte, ist er nicht. Er ist zwar leicht, bequem wie ein Sofa auf dem Kopf, aber sehr zeigefreudig, eben offen, bietet keinen sicheren halt für unterwegs.

In-Ears?

In-Ear Kopfhörer haben diese ganzen Probleme nicht. Verschließen die Ohren allerdings in einem Maße, dass man von der Außenwelt nicht viel mitbekommt. Wenn man dann noch anfängt zu träumen liegt man schnell unter’m Auto. Für mich wurde schonmal gebremst. Werde ich nie vergessen. Kommt dir in diesem Empfehlungsschreiben dennoch zugute.

In-Ears neigen ebenfalls dazu die Schmalzproduktion des Ohres zu fördern. Warum? Fremdkörper verschließt das Ohr, logisch. Ich erinnere mich an die Anfänge. Da waren In-Ear-Kopfhörer in Deutschland das größte Gesundheitsrisiko, das man sich vorstellen konnte. Ich hab auf die Impfstoffe gewartet. Ob da nicht Folgeerkrankungen auftreten können, das Trommelfell würde explodieren und hier und da und hasse nicht gesehen. War natürlich alles typisch deutsche Unsicherheit und Angst vor Neuem.

In-Ears funktionieren nicht anders als alle anderen Kopfhörer auch. Das Kabel oder die drahtlose Verbindung über Bluetooth übertragen Signale zum Treiber, der dem Schallwandler sagt was zu tun ist. Und der Schallwandler wandelt die ankommenden Signale in… eben Schall um.

Die Nachteile von In-Ear Kopfhörern

Das Problem was In-Ears nun haben ist ein Platzproblem. Hier will auf kleinstem Raum Großes vollbracht werden. Während sich teure Bügelkopfhörer damit brüsten wie groß doch die verbauten Treiber sind, liest man hiervon bei In-Ears rein gar nichts. Gibt ja auch nicht viel Spielraum, der einen von der Masse abheben könnte.

In-Ears haben mit vielen Problemen zu kämpfen, die man nicht mehr als Kinderkrankheit abstempeln kann. Dafür sind die Hersteller zu erprobt. Die Schwierigkeit stellt sich einfach in den begrenzten Möglichkeiten dar. Probleme, die so einfach nicht zu lösen sind und wenn, dann nur mit viel Ingenieurskunst und kostspieligen Einzelteilen. Folglich kosten gute In-Ears oft mehr als bessere Bügelkopfhörer.

Aber bitte, du willst In-Ears, du kriegst In-Ears. Deine Entscheidung. Du weisst jetzt zumindest, worauf du dich einlässt. Gäbe es nichts anderes als In-Ears, jeder würde sie tragen. Niemand wüsste um die besseren Eigenschaften anderer Bauformen. Aber auch niemand wüsste wie gut Musik klingen kann. In-Ears stellen den Sound zwar nicht so hübsch dar wie möglich, kosten dafür aber auch fast gar nichts. Gute In-Ears sind zu Spottpreisen zu bekommen. Wichtig ist eher, dass sie ausgewogen sind, dass der Ton homogen wirkt. Zusammen passt. Sonst fallen die Schwächen dem Ohr auf. Wir sind ja nicht blöd.

Typische Merkmale eines In-Ear Kopfhörers

  • Geschlossen
  • Geschlossenes Ohr
  • Hohe Isolierung von Außen
  • Oft überpräsenter Bass
  • Qualitätsmängel sind tatsächlich Hörbar (Vibrationen)

Also On-Ears?

Bin gerade in Fahrt alles zu kritisieren und niederzumachen. On-Ears sind eigentlich das letzte was ich hören will. Hab schlechte Erfahrungen mit den Teilen. Unbequem, schlecht verbaut, klingen gern wie ein Badezimmer, dass einem um die Ohren gefliest wird. Und Miley Cyrus singt in der Dusche. Nochmal 3 Zeilen nach oben gucken. Eigentlich. Doch lösen ohraufliegende Kopfhörer nicht alle Probleme, die wir mit den anderen Kopfhörern haben? Lass mal sehen.

On-Ears liegen dem Ohr auf, sind in den meisten Fällen geschlossen und bieten weitaus größeren Spielraum für die technische Finesse als In-Ears. Ich könnte klammheimlich das 50 Shades of Grey Hörbuch in der gefüllten Straßenbahn hören, ohne dass dominante Frauen dazu inspiriert werden mich an die Haltestange zu ketten. Das klingt zumindest nach einem Vorteil.

Ja, ich will meinen wir haben unsere Bauart gefunden. Die Suche ist also eingeschränkt worden. Was nun fehlt ist, dass wir uns den Schwächen dieser Form widmen. Wir müssen uns selbst überzeugen. Uns mit aller Macht dafür einsetzen den heiligen Gral zu finden. Das es mich streubt in dieser Abteilung (On-Ears) danach zu suchen, tun wir mal als Vorurteil ab.

Die natürlichen Schwächen ausmerzen

  • Höchster Tragekomfort ohne Limit
  • Exzellenter Klang ohne Kompromisse, Trotz geschlossenem Raum
  • Beste Verarbeitung, um keine Vibrationen im Korpus wahrzunehmen
  • Mobilität
  • Schonend zu meinen Haaren, bitte. Persönliche Prämisse

Setzt man sich mit ohraufliegenden, geschlossenen Kopfhörern näher auseinander fallen einem Dinge auf, die Leute mit anderen Kopfhörern nicht kennen. Wie jede Form von Kopfhörern haben auch On-Ears mit ihrer Bauart zu kämpfen. Es steht für mich außer Frage, dass diese Bauart die Lösung für unsere Suche bereithält. Bedenke nochmal, warum wir die anderen ausgeschlossen haben. On-Ears haben den Ruf wenig komfortabel zu sein. Der Ruf eilt ihnen aber nur voraus, weil die meisten Leute sich die nächstbesten, bunten, angesagten, günstigen Kopfhörer zulegen. Auch ich kenne solche Viehcher. Da hab ich meine Vorurteile her. Aus der ferne betrachtet wissen die Hersteller aber um diesen Ruf. Verbessern ihre Produkte und wollen genau diejenigen ansprechen, die die Vorteile von On-Ears erkannt haben. Das wären wir beide. Aufschreiben: Komfort.

Wie sieht es mit dem Sound bei On-Ear Kopfhörern aus?

Nächste Hürde für On-Ears ist, dass sie geschlossen daherkommen (sollen). Das isoliert den Ton von und für die Außenwelt, also für beide Seiten, etwas. Da nun aber der Schall in der Muschel gefangen ist und sich zu gern über über die Wände Streut, wird’s mit dem guten Sound etwas knifflig. Da gehört es schon zu etwas mehr Know-How dazu, diesen Schritt zu meistern. Ein Glück nicht von uns, sondern von den Daniel Düsentriebs der Branche. Kennt man den heute noch? Jedenfalls sorgen sich kluge Leute um Lösungen und haben auch welche erbracht. Es gibt da draußen nämlich ein paar Hersteller, für die ist das ganze hier Ehrensache. Die begnügen sich nicht damit, dass die meisten Leute tatsächlich zu den günstigsten Produkten greifen. Diese Leute wollen etwas erreichen. Und wir finden heraus wer es am besten macht. Aufschreiben: Sound.

Wo wir schon die Technik anschneiden. Um einen Kopfhörer Kopfhörer zu nennen und nicht Kabelsalat, wird die ganze Kunst in einen Korpus gepackt. Kopfhörer haben es so an sich, dass sie aus Plastik gefertigt werden. Das tut dem Gewicht sehr gut, fordert aber auch hier höhere Sorgfalt bei der Verarbeitung. Gerade geschlossene Kopfhörer neigen dazu Vibrationen zu übertragen, die vom Schallwandler erzeugt werden. Wenn der Bass rummst, sollte der Korpus cool bleiben wie ein Schwerhöriger. Das ist keine Raketenwissenschaft, muss aber von uns bedacht werden. Schon notiert? Beste Verarbeitung.

Großer Vorteil der On-Ear Kopfhörer: Gewicht & Mobilität

Was wir den Over-Ears abgesprochen haben, haben sich viele On-Ears bereits auf die Flagge geschrieben: Mobilität. Um eine gewisse Kompaktheit zu erlangen, lassen sich viele der heute erhältlichen ohraufliegenden Kopfhörer zusammenklappen. Die passen dann zwar immer noch nicht in die Hosentasche, aber wer geht schon nackt aus dem Haus. Die Mobilität, wie ich sie hier bezeichne hat noch einen weiteren Aspekt: die Isolation. Was bringt ein mobiler Kopfhörer, wenn man die ganze Straße beschallt. Zwar ist es ein kleiner Bonus der Bauform und doch gibt es hier größere Qualitätsunterschiede in Sachen Isolation. Wir wollen bitte so wenig wie möglich nach außen Dringen lassen. Notiert.

Ohm? Wer?

Kopfhörer sind keine Zauberer. Die müssen auch arbeiten, um ihren wohlverdienten Klang zu erhalten. In Physik aufgepasst? Ohm ist der Widerstand, der sich hier dem Signal stellt. Heisst, je größer der Widerstand, also je höher der Ohm-Wert, umso stärker muss das Signal sein. Da wir unsere Suche auf Allroundfähigkeiten ausgelegt haben, soll unser Kopfhörer ein niedrigohmiges Modell sein. Also wenig Widerstand bieten. Warum? Einige Quellen, wie Smartphones, Laptops, Fernseher sind nicht so stark wie nötig, um Kopfhörer mit hohem Widerstand zu betreiben. Das Resultat wäre dann, dass der Ton ziemlich leise ist und auch Details verloren gehen. Nun braucht man keine Angst zu haben und den Kopfhörer mit dem niedrigsten Ohm-Wert zu vergöttern. Auch Kopfhörer mit 100 Ohm lassen sich gut an schwächeren Quellen betreiben.

Kabel oder nicht. Das ist hier die Frage

Noch vor wenigen Jahren hatten Bluetooth-Kopfhörer so einige Schwächen: Batterien, Kinderkrankheiten im Design und Kosten. So gern ich auch ein sorgenfreies Leben mit einem kabellosen Kopfhörer habe führen wollen, so einfach war das nicht. Zunächst war die Auswahl begrenzt und die kabelgebundene Konkurrenz zu stark. Allerdings haben sich die Bluetooth Kopfhörer in letzten Jahren durchaus gemacht und können nun in Sachen Sound und Design locker mit kabelgebundenen Modellen mithalten.

Der Einkaufszettel ist geschrieben.

Um die Suche im Vorfeld noch etwas mehr einzugrenzen gibt es im Netz einige Leute, deren Meinung Gold Wert ist. Von den USA, über England bis nach Deutschland bin ich den Spuren dieser Leute gefolgt, habe ihre Standpunkte verstanden und sie um ihre Meinungen gebeten, um die eigene zu ergänzen. Die wenigen Magazine gesichtet, Kopfhörer Testberichte gelesen, Rücksprache gehalten. Ich habe Eindrücke erhalten, die nicht auf der Straße rumliegen. Mit der Zeit tat sich mir eine neue Welt auf. Wie konnte ich nur annehmen, dass ich, der sich für zuhause einen offenen Over-Ear zugelegt hat, derjenige ist, der ohne Kompromisse lebt? Der Einkaufszettel ist geschrieben.

Fazit: Der Kopfhörer Testsieger

Hey Sexy. Die nächsten 2 Jahre deiner Garantiezeit schon was vor? Wenn was kaputt geht, kauf ich dir ein neues Einzelteil. Beats hat’s im Angebot. Da soll nochmal jemand was gegen käufliche Liebe sagen. Knappe Kiste, aber einfache Entscheidung. Der Beats by Dr. Dre Solo 3 Wireless ist der Kopfhörer, der Feuer entfacht. Da wird selbst die imaginäre Freundin hellhörig, woher die neugewonnene Lebensfreude stammt. Affäre? Nein, es ist Liebe. Da sind sich alle einig.

Warum nicht Kopfhörer XYZ? Das wird in der Übersicht behandelt. Makel, die dem Titel „bester Kopfhörer“ nicht gerecht werden, Preis/Leistung und der wirklich überragend gute Beats Kopfhörer haben etwas dagegen.