Sennheiser CX 3.00

Wertung

  • Sound:

    59%

  • Tragekomfort:

    86%

  • Für Unterwegs:

    90%

  • Preis/Leistung:

    79%


  • Gesamtwertung:

    62%

Fazit

Wer ein Markenprodukt erwartet, weil Sennheiser draufsteht, wird enttäuscht. Die CX 3.00 werden in Asien hergestellt, nicht in Deutschland. Der typische lowbudget Sound zeigt sich in recht blechernen Höhen und überzogenem Bass.


Update: Hier Klicken und 20% auf Amazon sparen

Alter Preis:EUR 49,90
Neuer Preis: EUR 39,89


Sennheiser gilt zwar als deutscher Hersteller, der sich auch gern mit dem Label „Made in Germany“ schmückt, lässt aber neuerdings immer mehr Zweifel aufkommen, welches Produkt nun wirklich in Deutschland hergestellt wurde. Sennheiser stellt nämlich nicht nur in Deutschland her, sondern auch in China. Das heisst nun noch lange nicht, dass wir minderwertige Kopfhörer erwarten müssen, zeigt aber die generelle Ausrichtung des Unternehmens. Der Niederpreissektor, in welchem sich auch die CX 3.00 In-Ear-Kopfhörer bewegen, ist auch von Sennheiser umkämpft. Wozu? Wollt ihr auch ein Stück vom Kuchen? Wäre sogar ok, wenn denn wenigstens der Sound stimmen würde.

 

Ausgepackt.

Nichts großartiges findet sich in der Verpackung. Die üblichen Verdächtigen. 4 verschieden große Passstücke für die Ohren reihen sich in der Transportbox nebeneinander an. Das Kabel ist, wie Sennheiser selbst sagt, ellipsenförmig. Wer sich darunter nicht sofort etwas vorstellen kann, darf es sich wie ein flachbandiges Kabel vorstellen, dessen ecken abgerundet sind. Diese Form wirkt Kabelsalat effektiv entgegen. Alles gut.

Eingesteckt

Die CX 3.0 sind für den mobilen Einsatz gedacht. Vielleicht dachte sich Sennheiser ja, dass man hier nicht ins Träumen kommen soll. Hinterher läuft man noch vor ein Auto, weil die Geigen einen in den 7. Himmel spielen. Viel besser wäre es doch für die Verkehrssicherheit, wenn es vor dem Sound grault, man die Stöpsel aus den Ohren reisst, und dem Sound der Stadt lauscht.
So zumindest kommt es mir vor, wenn ich mich auf die CX 3.00 einlasse. Der Sound ist nicht dem relativ hohen Preis entsprechend. Das machen alle bislang im Test aufgelisteten Kopfhörer besser. Der Bass ist, wie so oft, das prägnanteste auf der Soundstage des In-Ears. Wer gezielt hinhört, wird merken, dass das kaum möglich ist. Alles ein Brei. Als hätte man die Höhen, Mitten und Tiefen in einen Sack gepackt und würd draufhauen. Irgendeinen Ton trifft man schon!? Es ist aber kein Biomüll, sondern Blech. Es klingt alles sehr blechern. Freude beim Hören kommt nicht auf.

Entschuldigung?

Ich weiss, dass viele Leute diese Kopfhörer besitzen und vermutlich den Bericht eingangs lesen, um ein Bild von der Seite zu bekommen. Muss ich mich für die gnadenlosen Worte entschuldigen? Ich denke nicht. Viel mehr sollte es dir zeigen, dass es viel besser geht, als so, wie es Sennheiser hier unterbreitet. Ich wünsche mit von Sennheiser eine andere Firmenpolitik. Sowas sollte nicht aus diesem Hause kommen.

BEITRAG TEILEN:

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Kretsche

Ganz eindeutig ist der Preis zu hoch. Sennheiser soll nicht so tun als ob man hier mehr für sein Geld bekommt. Billig produziert, nicht abgestimmt, lass den Mist im Laden stehen. Update: Na schön, momentan um 20% reduziert. Ich glaube die haben uns gehört. Danke

Der Preis steht in keinem Verhältnis zur Leistung. Wir haben hier viel günstigere Kopfhörer im Test, die auch noch besser klingen. Sennheiser, lieber weniger Produkte, weniger Kunden, dafür mehr Qualität. Danke.
Update: aktuell um 20% reduziert. Not bad.

Wenn wir uns ansehen wo Sennheiser herkommt und dann erkennen, in welche Richtung sie sich bewegen, muss man sich von ihnen abwenden. Beyerdynamic hat eine viel ansprechendere Produktpalette und ist auch nicht schlechter.