audioquest dragonfly test

audioQuest DragonFly 1.2

  • audioQuest DragonFly 1.2 Test
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Wertung

  • Sound:

    87%

  • Preis/Leistung:

    84%


  • Gesamtwertung:

    90%

Und was machst du heute so? Ich verbesser den Sound meiner Kopfhörer ums doppelte. Der berühmte audioquest DragonFly USB DAC/KHV kommt in der Version 1.2 zu uns. Ich kann es kaum aushalten! Die Meinungen in den einschlägigen Foren, Kundenrezensionen in diversen Shops und die wenigen Testberichte sind sich einig, dass wir es hier mit einem der, wenn nicht dem besten, USB DAC/AMP zu tun haben. Ich habe momentan nicht die meisten Kopfhörer hier rumfliegen. Es stellt sich jedoch heraus, dass das nicht nötig ist. Der DragonFly braucht nicht viele Anläufe, um zu überzeugen.

Sky is the Limit. Not.

audioquest-auswaehlen
Wer sich einen Kopfhörer zulegt, der wird mitunter feststellen, dass die Wiedergabequalität auch von der Quelle abhängt. Schuld daran tragen die oft schwachen Outputs von Soundkarte, Fernseher und co. Wer mehr will, der schaltet einen besseren DAC (Digital zu Analog Wandler) dazwischen. Auch eine Soundkarte ist so ein DAC. Sie wandelt digitale Werte (Nullen und Einsen) zu einem klassischen WAV-Format um. Im Falle des DragonFlys 1.2 verhilft auch ein Kopfhörerverstärker zu mehr Power. Der Unterschied zur Soundkarte ist die asynchrone Signalübertragung. Man kann sagen, dass der DragonFly von jetzt an den Takt vorgibt.

Endlich verstehen

Kennt ihr das? Da hört man einen Rapper in englischer Sprache sein Ding machen und kann ihm einfach nicht folgen. Der DragonFly schafft es zu übersetzen. Durch das deutliche Trennen der einzelnen Elemente ist auch die Stimme des Rappers besser greifbar. Es wirkt fast so, als liefen die Tracks einen Tick langsamer als gewohnt. Dieser Eindruck rührt daher, dass man nun endlich den Wortlaut begreifen kann und nicht hinterhereilt. Auch die asynchrone Übertragung hat hier Einfluss. Der DragonFly bleibt immer im Takt. Als gutes Beispiel will ich den Track Geblendet vom Licht von Sido anführen. Diesen wähle ich, da die Stimme nicht mit anderen Instrumenten auf einer Frequenz liegt und es ruhige Passagen gibt, um den besagten Effekt noch deutlicher zu erkennen.

Fire to the Kopfhörers


Ich flieg weg. Man! Die dumpfen durchgängigen Drums bei Adeles „Fire to the Rain“ machen mich völlig fertig. Geil! Ja, geil hört sich das an. Erholt man sich ein wenig, versteht man den Effekt besser. Die einzelnen Instrumente sind, wie besprochen, weitaus klarer differenziert/abgegrenzt. Wir reden hier von einer Bühne, die vorher nicht ersichtlich war. Hier zeigt sich gerade beim HD 700 mit welcher Auflösung er Sounds darstellen kann; wenn er denn durch den DragonFly gefüttert wird. Man, Leute. Die Drums.

Endlich Höhen.

Vielen Kopfhörern kann man nachsagen, dass die Darstellung der Höhen ein großes Manko ist. Im Falle des HD700 ist der Schleier, der über dem Kopfhörer für gewöhnlich liegt, verschwunden. Wahnsinn. Doch wie sieht es mit günstigeren Kopfhörern aus, die schon von der Bauweise her sehr limitiert sind? Bestes Beispiel, dass ich gerade zur Hand habe ist der NoonTec Hammo, ein On-Ear Kopfhörer mit 50mm Treiber, der sich zwar athmospherisch zeigt, aber die Höhen einfach nicht darstellen kann. Wir schließen ihn an.

So skaliert der DragonFly mit günstigen Kopfhörern.

Es ist so: Der DragonFly stellt auch den Hammo anders dar, aber nicht unbedingt besser. Die Schwächen eines günstigen Kopfhörers, wie der NoonTec Hammo einer ist, werden noch deutlicher. Auch hier kann nicht verleugnet werden, das die besagten positiven Aspekte des DragonFlys zutragen kommen. Wir haben eine bessere Darstellung einzelner Instrumente, es scheint als würde ein weitaus größeres Spektrum an Tonlagen angezeigt, doch zeigt sich, wie mangelhaft die Auflösung des Hammos ist. Ein leicht blecherner, immer präsenter Hall liegt über jeder Note. Es klingt, als höre man durch einen Duschvorhang; das liegt aber am Hammo. Unterm Strich kann gesagt werden, dass man seinem Kopfhörer dann einen DragonFly spendiert, wenn man mit der generellen Wiedergabe zufrieden ist.

So. Keine Lust mehr zu schreiben. Will meine Lieblingsmusik kennenlernen!

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